
Bereits im Frühjahr 1943, nach dem ersten Einsatz der Panzer VI (Tiger I) und nach Abzeichnung der Produktionsreife des "Panther" sowie der Planung eines "Panther II" verlangte das Waffenanit zur Vercinfachung der Fertigung und des Ersatzteilwesens eine weitgehende Angleichung von Baugruppen. Da außerdem der erste Einsatz des Tiger I die Erfahrungen erbrachte, mehr schußabweisende Formen einzuführen, entstand ein neuer Tigertyp. der Tiger II, auch Königstiger" genannt. Er ging zu Beginn 1944 bei Henschel in Serie. Der Einbau einer längeren 8,8-cm-KwK (L/7I statt L/56) des Tiger I) erzwang ein anderes Laufwerk. Dies alles in Verbindung zu einer etwas stärkeren Panzerung führte aber zu einer Gewichtszunahme von 11 t gegenüber dem Tiger I. Man hatte mit dem Gewicht von rd. 70 t aber nicht nur den Wagen untermotorisiert (ungünstiges PS-Gewicht), sondern auch die Zweckmäßigkeit überschritten. Es gab nur noch wenige Brücken, die ihn trugen und es mußten Spezialwaggons bzw. Ketten für seinen Transport gefertigt werden.

