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2009-07-13

Rapidkreuzer Helgoland


Während der beantragte Flottenbauplan (PK/MS 1434 ex 1906) des neuen Marinekommandanten Admiral Rudolf Graf Montecuccoli Polinago vom 6. Juli 1906 noch von zwölf Schlachtschiffen zu ungefähr 13.000 t, vier Panzerkreuzern zu 8000 t, acht Kleinen Kreuzern zu 3000 t, 18 Torpcdofahrzeugen, 36 Hochsee-torpedobooten, sechs Unterseebooten, zwei Torpedodepotschiffen und einem Minenlegeschiff ausging, war im Neubauprogramm des Jahres 1906 nur die Fertigstellung der Schlachtschiffe der Erzherzog-Klasse, ein Rapidkreuzer und sechs Torpedofahrzeuge vorgesehen. Die k.u.k. Kriegsmarine halle erkannt, dass der Typ des Panzerkreuzers vom neuen Schlaehtkrenzer mit großer Geschwindigkeit und 30,5 cm-Geschützen abgelöst wurde. Solche Schiffe konnte man sich bei den beschränkten Mitteln nicht leisten, weshalb man sich auf den Bau grober Sehlachtschiffe konzentrierte und auf weitere Panzerkreuzer verzichtete. Im Juni 1907 berichtete das „Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen 1907" über Österreich-Ungarns weitere Kreuzerneubauten: „Panzerkreuzer werden nach einer Äußerung des Marinekommandanten vor der Hand für die Marine Österreich-Ungarns nicht mehr gebaut werden; als Aufklärungs- und Antitorpedobootstyp wird in Zukunft der kleine geschützte Kreuzer weiter ausgebildet."

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